Sachverständige/r für Kriminaltechnik (m/w/d) Fachbereich: Werkzeuge und Schließsysteme in Langenhagen

Stellenbeschreibung

Im Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA NI) ist in der Abteilung 5 (Kriminaltechnisches Institut) im Dezernat 52 (Physik) in der Fachgruppe 52.2 (Werkzeug/Identifizierung von Kraftfahrzeugen) zum nächstmöglichen Zeitpunkt der Arbeitsplatz einer/eines

 

 

Sachverständigen für Kriminaltechnik (m/w/d)

Fachbereich: Werkzeuge und Schließsysteme

 

 

unbefristet in Vollzeit (39,8 Wochenstunden) zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt zunächst in die Entgeltgruppe 10 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L). Es ist eine Qualifizierungsmaßnahme zur/zum Sachverständigen zu absolvieren. Diese dauert je nach Verfügbarkeit von Lehrgangsplätzen beim Bundeskriminalamt (BKA) ca. 3 - 4 Jahre und beinhaltet die Teilnahme an mehreren Lehrgängen/Modulen (d.h. mehrwöchigen Aufenthalte in Wiesbaden) und schließt mit einer Prüfung ab. Nach Abschluss und Bestellung zur/m Sachverständigen erfolgt eine Höhergruppierung in die Entgeltgruppe 11 TV-L. Der Arbeitsplatz befindet sich in der Ostpassage 5 (Polizeidienstgebäude PK Langenhagen) in 30853 Langenhagen und ist grundsätzlich teilzeitgeeignet. Für die Dauer der Qualifizierung ist der Arbeitsplatz nur bedingt teilzeitgeeignet.

 

Das LKA NI ist die Zentralstelle für Aufgaben der Kriminalitätsbekämpfung in Niedersachsen. Dabei unterstützen wir u.a. als „Service- und Dienstleister" die regionalen Polizeidienststellen auf dem Gebiet der Gefahrenabwehr und der Verfolgung von Straftaten.

 

Der Tätigkeitsbereich des Arbeitsplatzes (Aufgabenfeld der Sachverständigen) umfasst im Wesentlichen:

 

  • Untersuchung und Auswertung von Werkzeugen, Werkzeugspurenmustern, Passstücken und Spurenbildern in Schließsystemen und an Schlüsseln
  • Durchführung von Untersuchungen zur Rekonstruktion entfernter Kennzeichnungen („Chemotechnische Untersuchungen“) 
  • Vergleichende Spurenuntersuchungen und Befunddokumentation unter Einsatz von u.a. optischen Hilfssystemen 
  • Suche und Sicherung entsprechender Spuren in speziell gelagerten Fällen auch am Ereignisort und Erhebung der notwendigen Befunde sowie Unterstützung von Dienststellen der Polizei bei der Tatortarbeit 
  • Mitwirkung bei der Fortschreibung des fachgruppenspezifischen Qualitätssystems 
  • Erstellung fachspezifischer Präsentationen einschließlich Referententätigkeit 
  • Durchführung von fachspezifischen Unterrichten / Fortbildungsveranstaltungen für Angehörige des Polizeidienstes 
  • Vertretung der erstellten Befunde (Behördengutachten) vor Gerichten

 

Eine Änderung der Geschäftsverteilung bleibt vorbehalten.

Voraussetzungen

Einstellungsvoraussetzung ist ein erfolgreich abgeschlossenes Studium mit dem Abschluss Diplom (FH) oder Bachelor mit dem Schwerpunkt in der forensischen Kriminaltechnik (Forensic Science) oder eines vergleichbaren technischen/naturwissenschaftlichen Studienganges (z.B. Maschinenbau). Bevorzugt werden Bewerber/innen die einen Studienschwerpunkt im Bereich der Bearbeitung von Formspuren, insbesondere Werkzeugspuren, und/oder praktische Erfahrungen in der Untersuchung und Begutachtung solcher Spuren vorweisen können.

 

Darüber hinaus erwarten wir folgende fachliche und persönliche Kenntnisse und Fähigkeiten:

 

  • gute Kenntnisse der deutschen Sprache in Wort und Schrift
  • Fachspezifische Englischkenntnisse
  • Sicherer Umgang mit EDV (u.a. Adobe Photoshop, Microsoft Office Produkte)
  • Selbstständigkeit und Eigeninitiative
  • Gründliches und ausdauerndes Arbeitsverhalten
  • Verantwortungsbewusstsein

 

Die Bildschirm- und Mikroskoptauglichkeit muss gegeben sein. Der Führerschein der Klasse B (ehem. Klasse 3) ist erforderlich.

 

Die Tätigkeit erfordert den besonderen körperlichen Anforderungen des Arbeitsplatzes gerecht zu werden (ggf. Einsatz an Tatorten, Handhabung von schweren und sperrigen Asservaten). Die Bereitschaft, sich fehlende Kenntnisse kurzfristig anzueignen und an entsprechenden Fortbildungen teilzunehmen sowie den Leitgedanken zur Organisationskultur „Wir im LKA“ aktiv umzusetzen, wird erwartet.

 

Im KTI werden Tatortspuren in den Bereichen Molekulargenetik und Daktyloskopie (geplant) nach der Spurensicherung vor der Speicherung in Spurensammlungen automatisiert auf laborbedingte Kontamination durch Mitarbeiter geprüft. Die Abgabe entsprechender Vergleichsproben und einer dauerhaften Einverständniserklärung für die Speicherung und Nutzung dieser personenbezogenen Daten ist für die Ausübung von Tätigkeiten im KTI uneingeschränkte Voraussetzung.

 

Wir bieten Ihnen eine interessante und verantwortungsvolle Tätigkeit bei der Polizei Niedersachsen im öffentlichen Dienst. Sie erhalten neben dem Regelgehalt der Entgeltgruppe EG 10/11 TV-L zum Jahresende eine Sonderzahlung sowie eine betriebliche Altersversorgung (VBL). Der Erholungsurlaub beträgt 30 Tage pro Kalenderjahr.

 

Für nachhaltige und familienfreundliche Personalpolitik hat die niedersächsische Polizei das Dauerzertifikat zum „audit berufundfamilie“ erhalten. Im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes sind wir bestrebt, eine Erhöhung des unterrepräsentierten Geschlechts in allen Bereichen und Positionen zu erreichen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt.

 

Schwerbehinderte Bewerberinnen oder Bewerber werden bei gleicher Eignung und Befähigung bevorzugt berücksichtigt soweit nicht in der Person der anderen Bewerberinnen und Bewerber liegende Gründe von größerem rechtlichen Gewicht entgegenstehen. Zur Wahrung Ihrer Interessen bitten wir, uns bereits in Ihrem Bewerbungsschreiben einen Hinweis auf Ihre Schwerbehinderung/Gleichstellung zu geben. Für weitere Informationen in Schwerbehindertenangelegenheiten können Sie die Schwerbehindertenvertretung des Landeskriminalamtes Niedersachsen (Tel. 0511/26262-6009) kontaktieren.

 

Bei Fragen zum Arbeitsplatz sind Sie herzlich eingeladen, sich telefonisch mit dem Fachgruppenleiter Herrn Marquardt, (Tel. 0511/26262-5221), in Verbindung zu setzen. Auskünfte zum Ausschreibungs- und Auswahlverfahren erteilt Ihnen gerne Herr Kunze aus dem Personaldezernat (Tel. 0511/26262-1130).

 

Ihre aussagekräftige Bewerbung senden Sie bitte mit Anschreiben, Lebenslauf und Nachweisen (Studienabschluss, Urkunden, Fortbildungsnachweise etc.) bis zum 22.04.2019 unter dem Stichwort „SV Kriminaltechnik“ per E-Mail in einem einzigen pdf-Dokument mit einer Größe bis 4 MB an:

 

Bewerbung@lka.polizei.niedersachsen.de

 

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert. Sie können Ihre Bewerbung auch postalisch an uns senden.

Landeskriminalamt Niedersachsen

Dezernat 11-A

Am Waterlooplatz 11

30169 Hannover

Wir bitten Sie, uns in diesem Fall nur Kopien einzureichen, da wir diese aus Kostengründen nicht zurücksenden. Die zugesandten Unterlagen werden nach Abschluss des Auswahlverfahrens unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet. Sofern die Rücksendung der Unterlagen gewünscht wird, ist den Bewerbungsunterlagen ein frankierter und adressierter Rückumschlag beizufügen. Bitte geben Sie in Ihrer Bewerbung an, wie bzw. wo Sie auf unsere Arbeitsplatzausschreibung aufmerksam geworden sind.

Mehr zum Job

Anzeigenart Stellenangebot
Arbeitszeit Vollzeit
Vertragsart Festanstellung
Berufliche Praxis keine Angabe
Aus- und Weiterbildung Abschluss Hochschule / Berufsakademie / Duales Studium
Berufskategorie Technische Berufe, Ingenieurwesen / Sonstiges
Arbeitsort Ostpassage 5, 30853 Langenhagen

Arbeitgeber

Landeskriminalamt Niedersachsen

Kontakt für Bewerbung

Herr Kunze
Personaldezernat
Am Waterlooplatz 11, 30169 Hannover bewerbung@lka.polizei.niedersachsen.de
Telefon: 0511/26262-0

Mehr zum Arbeitgeber

Benefits
Landeskriminalamt Niedersachsen
Wir benutzen Cookies um die Benutzerfreundlichkeit auf unseren Seiten zu verbessern. Änderst Du die Einstellungen nicht, gehen wir davon aus, dass Du damit einverstanden bist. Hier kannst Du zu den Einstellungen mehr erfahren.